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Die Wahrheit über Parabene

19 Sep 2019
durch S. Safa

Wir erhalten so viele Fragen und E-Mails zu Parabenen von besorgten Kunden. Diese Sorgen können wir absolut nachvollziehen. In den letzten Jahren gab es viele Kontroversen rund um Parabene, die die Menschen davon abschreckten, diese zu gebrauchen. Heute jedoch möchten wir ein wenig Licht auf die Parabene und ihre angeblich schädlichen Effekte werfen. Denn trotz der angstauslösenden Berichte sind Parabene eigentlich sicher und sehr effektiv.

 

Was sind Parabene?

Parabene sind die am häufigsten verwendeten Konservierungsmittel, nicht nur in Kosmetika, sondern auch in Medikamenten, Lebensmitteln und industriellen Produkten. Konservierungsmittel haben antibakterielle und pilzhemmende Eigenschaften, um eine lange Haltbarkeit der Produkte zu gewährleisten. Die am häufigsten gebrauchten Parabene sind: Methylparaben, Ethylparaben, Propylparaben, Butylparaben und Isobutylparaben. 

Für den kommerziellen Gebrauch werden Parabene normalerweise synthetisch hergestellt, allerdings kommen Parabene auch natürlich in vielen Pflanzen, Früchten und Gemüsesorten vor. Synthetische und natürliche Parabene sind chemisch identisch. 
Bei Verwendung in Lebensmitteln werden Sie nicht als Parabene bezeichnet, sondern mit E-Nummern zwischen E200-E299 versehen. 
Parabene sind beliebt, da sie günstig, farblos, geruchlos und praktisch nicht reizend sowie nicht sensibilisierend sind. Darüber hinaus sind Parabene verglichen mit anderen Konservierungsstoffen viel wirksamer.

 

Kontroverse

Die Kontroverse um Parabene begann im Jahr 2004, als eine Gruppe von Wissenschaftlern an der University of Reading (U.K) Biopsien durchführte und dabei Parabene in Brusttumoren entdeckte. Dadurch entstand die Theorie, dass Parabene den Hormonhaushalt stören und das Risiko von Brustkrebs erhöhen können. Jedoch wurde diese Studie aufgrund einer fehlenden Kontrollgruppe weit kritisiert. Das bedeutet, die Wissenschaftler hatten kein gesundes Brustgewebe untersucht, um die Ergebnisse ihrer Studie mit diesen zu vergleichen. Weitere Untersuchungen hatten ergeben, dass in 99% der gesunden, menschlichen Brustgewebe-Proben Parabene enthalten waren. Tatsächlich wurden Parabene in Geweben im ganzen Körper gefunden. Bis heute gibt es keine wissenschaftlichen Daten, die darauf hindeuten, dass Parabene in Kosmetika das Krebsrisiko erhöhen können. 

Eine weitere Sorge im Zusammenhang mit Parabenen stellt ihre Fähigkeit dar, Östrogene, eine Gruppe von weiblichen Sexualhormonen, nachzuahmen. Viele befürchten, dass die Östrogen-nachahmende Aktivität von Parabenen das endokrine System stören und schädliche Auswirkungen auf den Körper haben könnte. In-vivo-Studien (Studien, die an lebenden Organismen durchgeführt werden) hatten ergeben, dass Parabene eine 1.000-1.000.00-fach schwächere Aktivität aufweisen als Estradiol. Beispielsweise wurde festgestellt, dass Butylparaben, eines der am häufigsten verwendeten Parabene, eine 100.000-fach schwächere Aktivität aufweist als Estradiol, und zwar nur dann, wenn es in einer Dosis verwendet wird, die 25.000-fach höher ist als die Menge, die normalerweise in Kosmetika verwendet wird. Parabene haben demnach im Vergleich zu natürlichen Hormonen keinen Effekt.

Andere Untersuchungen, die Bedenken in Bezug auf Parabene hervorriefen, umfassen eine Studie, die zeigte, dass eine hundertprozentige Konzentration von Parabenen den Abbau von (nicht-intakten) Hautproben verursacht. Dieses Ergebnis gilt allerdings nicht für die geringe Menge (0,01%-0,3%), die normalerweise in Kosmetika enthalten ist.

Es gibt zahlreiche weitere Studien zur Sicherheit von Parabenen, aber es wäre absurd und würde jeden zu Tode langweilen, diese in einem Blogpost auszuführen. 

 

Fazit

Zusammengefasst ist die Vorstellung, dass Parabene in Kosmetika eine Gefahr darstellen und schädlich sind für den Menschen, nichts anderes als eine falsche Vorstellung, die auf Missverständnissen basiert, die im Internet umherschwirren. Parabene werden immer noch sicher als Konservierungsmittel zur Lebensmittelerhaltung verwendet und wir nehmen sie täglich mit unserem Obst und Gemüse zu uns. Es ist witzig, wie viele Medienberichte, die Menschen vor den Gefahren warnen, die vom Gebrauch von Kosmetika mit Parabenen ausgehen, aber kein einziger Bericht handelt von den Gefahren, die von Gurken oder Kirschen ausgehen. 
Parabene haben keine schädliche Wirkung auf den menschlichen Körper, besonders nicht in der kleinen Menge, in der sie in Kosmetika enthalten sind. Laut renommierten veröffentlichten Studien, Regierungsbehörden und allen wichtigen Regulierungsorganisationen für Kosmetika auf der ganzen Welt sind Parabene eines der sichersten und wirksamsten Konservierungsmittel auf dem Markt. 

Wir hoffen, dass wir dir durch diesen Beitrag nützliche Informationen geben konnten und dass er dir dabei hilft, fundiertere Entscheidungen darüber zu treffen, welche Art von Kosmetik du in Zukunft verwenden möchtest.

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