Von Sonnenbrand über ein klebriges Hautgefühl bis hin zu feuchtigkeitsarmer Haut: Entdecke, wie du deine Haut diesen Sommer schützt, regenerierst und gesund hältst.
Sonne, Hitze, Klimaanlage, Salzwasser und Chlor können deine Haut stark aus dem Gleichgewicht bringen. Vielleicht spannt sie, wird fettiger oder deine gewohnte Routine funktioniert plötzlich nicht mehr so gut.
In diesem Summer SOS Guide erfährst du, wie du den häufigsten sommerlichen Hautproblemen vorbeugst und sie gezielt angehst, damit deine Haut den ganzen Sommer gesund und strahlend bleibt.
Summer SOS Checkliste
Prüfe deine Routine kurz, bevor du in die Sonne gehst.
Summer SOS: Meine Haut hat einen Sonnenbrand
Du kommst nach einem herrlichen Strandtag nach Hause. Deine Haut fühlt sich warm an, beginnt zu spannen und beim Blick in den Spiegel erkennst du es sofort: Du warst etwas zu lange in der Sonne.
Zum Glück kannst du deiner Haut nach dem Sonnenbad viel Gutes tun. Und noch wichtiger: Du kannst einiges tun, um weiteren Sonnenschäden vorzubeugen.
1. Woran erkennst du Sonnenbrand?
Du bist dir nicht sicher, ob deine Haut einen Sonnenbrand hat?
Achte auf diese Anzeichen:
- deine Haut fühlt sich warm an;
- Rötungen;
- ein brennendes Gefühl;
- Spannungsgefühl;
- Schmerzen bei Berührung;
- trockene Haut;
- Juckreiz oder Kribbeln;
- Schälen der Haut nach einigen Tagen.
Je schneller du reagierst, desto besser kannst du den natürlichen Regenerationsprozess deiner Haut unterstützen.
2. Was passiert bei Sonnenbrand mit deiner Haut?
Viele Menschen denken, Sonnenbrand entstehe erst, wenn die Haut rot wird. Tatsächlich beginnen UV-Schäden schon viel früher.
Wenn UV-Strahlung deine Haut erreicht, versucht dein Körper sofort, sich zu schützen. Pigmentzellen bilden zusätzliches Melanin, geschädigte Hautzellen werden repariert und es entsteht eine natürliche Entzündungsreaktion. Dadurch kann sich deine Haut warm, gerötet oder empfindlich anfühlen.
Auch deine Hautbarriere wird belastet. Dadurch verliert deine Haut schneller Feuchtigkeit, beginnt zu spannen und reagiert empfindlicher auf Skincare-Produkte.
Langfristig können freie Radikale, also instabile Teilchen im Körper, außerdem zu vorzeitiger Hautalterung und Pigmentflecken beitragen.
Du möchtest mehr über SPF sowie UVA- und UVB-Strahlung erfahren? Lies alles in unserem ultimativen SPF-Guide.
3. Was hilft bei Sonnenbrand?
Sonnenbrand: Was kannst du tun?
1. Geh sofort in den Schatten
Bleib nicht länger in der Sonne, wenn du bemerkst, dass deine Haut rot wird oder zu brennen beginnt. Jede weitere Minute UV-Strahlung erhöht das Risiko zusätzlicher Schäden.
2. Kühle deine Haut
Eine lauwarme Dusche oder ein kühler Umschlag hilft dabei, der Haut Wärme zu entziehen.
Verwende kein eiskaltes Wasser und lege Eiswürfel nicht direkt auf die Haut, da dies zusätzliche Reizungen verursachen kann.
3. Spende Feuchtigkeit und beruhige die Haut
Nach dem Sonnenbad verliert deine Haut viel Feuchtigkeit.
Wähle deshalb Produkte mit beruhigenden Inhaltsstoffen wie:
- Aloe Vera;
- Panthenol;
- Glycerin;
- Hyaluronsäure;
- Centella Asiatica.
Diese Inhaltsstoffe unterstützen die Hautbarriere und sorgen dafür, dass sich deine Haut während der Regeneration angenehmer anfühlt.
4. Halte deine Routine einfach
Bei gereizter Haut gilt: Weniger ist mehr.
Pausiere vorübergehend Produkte mit aktiven Inhaltsstoffen wie Retinol, AHAs oder BHAs.
Verwende stattdessen lieber:
- einen milden Cleanser;
- ein feuchtigkeitsspendendes Serum;
- einen pflegenden Moisturizer;
- einen guten SPF.
So bekommt deine Haut die Ruhe, die sie braucht.
5. Lass deine Haut von selbst regenerieren
Einige Tage nach einem Sonnenbrand kann sich deine Haut schälen. Das gehört zum natürlichen Regenerationsprozess.
Auch wenn es verlockend ist: Zieh lose Hautschüppchen niemals ab. Dadurch könntest du die neue Haut darunter beschädigen.
6. Schütze deine Haut besonders gut
Haut mit Sonnenbrand ist besonders empfindlich.
Bleib deshalb möglichst aus der Sonne, bis sich deine Haut vollständig erholt hat.
Du musst trotzdem nach draußen?
- Trage schützende Kleidung;
- suche regelmäßig den Schatten auf;
- verwende SPF 30 oder SPF 50;
- trage den Sonnenschutz alle zwei Stunden erneut auf.
4. Unsere Skincare-Spezialisten empfehlen bei Sonnenbrand
Unsere Favoriten für die Pflege nach dem Sonnenbad
5. Wie beugst du Sonnenbrand vor?
Vorbeugen ist immer besser als regenerieren
Zum Glück lassen sich viele Sonnenschäden vermeiden.
Mach SPF deshalb zum letzten Schritt deiner Morgenroutine.
Wähle am besten eine Sonnencreme mit mindestens SPF 30. Bist du längere Zeit draußen? Dann trage sie alle zwei Stunden erneut auf, besonders nach dem Schwimmen oder starkem Schwitzen.
Vergiss dabei auch diese Stellen nicht:
- Ohren;
- Hals;
- Lippen;
- Dekolleté;
- Hände;
- Kopfhaut.
Diese Bereiche werden häufig vergessen, obwohl gerade dort viele Sonnenschäden entstehen.
Summer SOS: Meine Haut fühlt sich fettig und klebrig an
Du gehst nach draußen und noch bevor du dein Ziel erreichst, fühlt sich deine Haut klebrig an. Deine T-Zone glänzt, dein Make-up hält schlechter und es wirkt, als würde deine Sonnencreme auf der Haut liegen bleiben.
Glänzende Haut ist an warmen Sommertagen völlig normal. Mit leichten Produkten und einigen cleveren Anpassungen bleibt deine Haut frisch, angenehm und gut geschützt.
1. Woran erkennst du fettige und klebrige Haut?
Du gehst nach draußen und noch bevor du dein Ziel erreichst, fühlt sich deine Haut klebrig an. Dein Make-up hält schlechter, deine T-Zone glänzt und es wirkt, als würde deine Sonnencreme auf der Haut liegen bleiben. Kommt dir das bekannt vor?
An warmen Sommertagen ist glänzende oder klebrige Haut völlig normal. Das bedeutet jedoch nicht, dass du deine Skincare oder deinen SPF auslassen solltest. Mit den richtigen Produkten und einigen cleveren Anpassungen bleibt deine Haut frisch und gut geschützt.
2. Warum fühlt sich deine Haut im Sommer fettig und klebrig an?
Sobald die Temperatur steigt, arbeitet dein Körper stärker daran, sich abzukühlen. Du schwitzt mehr und deine Talgdrüsen produzieren häufig zusätzlichen Talg. Das ist eine natürliche Reaktion, die deine Haut vor dem Austrocknen schützt.
Wenn sich Schweiß, Talg und Sonnencreme miteinander vermischen, kann deine Haut glänzen oder sich klebrig anfühlen. Viele vermuten dann, dass ihr SPF der Auslöser ist, obwohl meist die Kombination aus Wärme, Schweiß und einer unpassenden Formulierung dahintersteckt.
3. Was hilft gegen fettige und klebrige Haut?
Braucht fettige Haut überhaupt SPF?
Absolut. Vielleicht sogar noch mehr, als du denkst.
Ein häufiger Fehler ist, bei fettiger Haut weniger Sonnencreme zu verwenden oder ganz darauf zu verzichten, weil die Haut ohnehin schon glänzt. Täglicher Sonnenschutz bleibt jedoch der wichtigste Schritt, um:
- Pigmentflecken vorzubeugen;
- vorzeitige Hautalterung zu begrenzen;
- die Haut gesund zu halten;
- UV-Schäden zu reduzieren.
Gerade Haut, die zu Unreinheiten oder Pigmentflecken neigt, profitiert von einem guten Breitband-SPF.
Wähle eine Sonnencreme, die zu deiner Haut passt
Nicht jede Sonnencreme fühlt sich gleich an. Hast du Mischhaut oder fettige Haut? Dann entscheide dich für eine leichte Formulierung, die schnell einzieht und sich angenehm anfühlt.
Achte zum Beispiel auf Begriffe wie:
- leichte Textur;
- Gel-Creme oder Fluid;
- nicht komedogen;
- mattierendes Finish;
- ölfrei.
So verhinderst du, dass sich deine Haut unnötig schwer oder fettig anfühlt.
4. Unsere Skincare-Spezialisten empfehlen bei fettiger Haut
Unsere Favoriten für fettige Haut und Mischhaut
Du suchst eine Sonnencreme, die zu deinem Hauttyp passt? Entdecke unsere Auswahl an koreanischen Sonnencremes und finde heraus, welche Formulierung am besten zu deiner Haut passt.
5. Wie beugst du fettiger und klebriger Haut im Sommer vor?
1. Beginne mit einer milden Reinigung
Reinige deine Haut jeden Morgen, um überschüssigen Talg, nächtlichen Schweiß und Rückstände deiner Skincare zu entfernen. Ein milder Cleanser reicht aus; eine aggressive Reinigung kann deine Haut aus dem Gleichgewicht bringen.
2. Setze auf leichte Feuchtigkeitspflege
Auch fettige Haut braucht Feuchtigkeit. Wenn deine Haut zu wenig Feuchtigkeit enthält, kann sie sogar noch mehr Talg produzieren.
Verwende deshalb lieber eine leichte Gel-Creme oder ein feuchtigkeitsspendendes Serum als eine schwere, reichhaltige Creme.
3. Wähle einen SPF, der zu deiner Haut passt
Nicht jede Sonnencreme eignet sich für fettige Haut. Eine leichte, mattierende Sonnencreme kann einen großen Unterschied darin machen, wie angenehm sich deine Haut anfühlt.
4. Tupfe überschüssigen Talg ab
Beginnt deine Haut im Laufe des Tages zu glänzen? Verwende dann Blotting Paper oder ein sauberes Kosmetiktuch, um überschüssigen Talg vorsichtig abzutupfen.
So bleibt deine Haut frisch, ohne dass du die Schutzschicht deines SPF störst.
5. Vergiss das erneute Auftragen nicht
Bist du längere Zeit draußen, schwitzt du stark oder trocknest du dein Gesicht ab? Dann trage deine Sonnencreme alle zwei Stunden erneut auf.
Das ist vielleicht der wichtigste Schritt deiner Sommerroutine.
Häufige Fehler bei fettiger Haut
Wenn sich die Haut fettig anfühlt, versuchen viele, das Problem so zu lösen:
- aggressive Cleanser verwenden;
- alkoholhaltige Toner wählen;
- die Tagescreme vollständig auslassen;
- keinen SPF mehr tragen.
Genau dadurch kann deine Haut aus dem Gleichgewicht geraten. Dehydrierte Haut produziert häufig zusätzlichen Talg, wodurch das Problem nur größer wird.
TIPP: Ein wenig Glanz ist an warmen Tagen völlig normal. Konzentriere dich deshalb nicht auf eine vollständig matte Haut, sondern auf eine gesunde Hautbarriere. Mit den richtigen Produkten fühlt sich deine Haut angenehm an und bleibt gut geschützt.
Lies alles über Sonnencreme, die nicht klebt.
Summer SOS: Was braucht deine Haut bei einer Hitzewelle?
Während einer Hitzewelle fühlt sich deine Haut plötzlich wärmer, empfindlicher oder unruhiger an. Du schwitzt mehr, deine Haut beginnt zu glänzen und Produkte, die sonst gut funktionieren, wirken auf einmal zu schwer.
Wenn du deine Routine an die Hitze anpasst, hilfst du deiner Haut, kühl, mit Feuchtigkeit versorgt und angenehm zu bleiben. Dabei geht es vor allem um Schutz, Feuchtigkeit, Unterstützung und Kühlung.
1. Woran erkennst du den Einfluss von Hitze auf deine Haut?
Eine Hitzewelle fordert deinen Körper und deine Haut. Durch die Wärme erweitern sich deine Blutgefäße, um Wärme abzugeben, du schwitzt mehr und deine Haut produziert häufig mehr Talg.
Glänzende Haut bedeutet jedoch nicht automatisch, dass sie ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt ist. Im Gegenteil: Gerade an warmen Tagen kann deine Haut unbemerkt viel Feuchtigkeit verlieren.
Skincare während einer Hitzewelle beruht deshalb auf vier wichtigen Säulen:
- schützen;
- Feuchtigkeit spenden;
- unterstützen;
- kühlen.
2. Was passiert an warmen Tagen mit deiner Haut?
Wie verändert sich deine Haut an warmen Tagen?
Mehr Talg
Durch die Wärme produzieren deine Talgdrüsen häufig mehr Talg. Dadurch kann deine Haut schneller glänzen und Unreinheiten können leichter entstehen.
Widerstehe der Versuchung, häufiger zu peelen oder aggressive Produkte zu verwenden. Eine milde Reinigung reicht meistens aus.
Weniger Feuchtigkeit
Wärme und Schweiß lassen Feuchtigkeit schneller aus deiner Haut verdunsten. Dadurch kann sie spannen, selbst wenn sie fettig aussieht.
Feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe wie:
- Hyaluronsäure;
- Glycerin;
- Panthenol;
helfen dabei, den Feuchtigkeitsgehalt deiner Haut zu bewahren.
Eine empfindliche Hautbarriere
Neben Hitze ist deine Haut auch UV-Strahlung, Klimaanlage und Temperaturschwankungen ausgesetzt. Dadurch kann deine Hautbarriere vorübergehend empfindlicher werden.
Bemerkst du, dass aktive Inhaltsstoffe wie Retinol oder exfolierende Säuren schneller brennen? Gönne deiner Haut eine Pause und setze vorübergehend auf eine einfache Routine.
3. Was hilft deiner Haut bei einer Hitzewelle?
Cooling Skincare: Extra Frische für warme Tage
Manchmal braucht deine Haut einfach einen Frischemoment.
Ein praktischer Summer-SOS-Tipp: Bewahre bestimmte Skincare-Produkte im Kühlschrank auf. Besonders ein feuchtigkeitsspendendes Serum, Gesichtsspray oder Augenpflegeprodukt fühlt sich herrlich kühlend an, wenn deine Haut warm oder müde ist.
Das kühlende Gefühl kann Rötungen vorübergehend mildern und sorgt sofort für ein angenehmes Hautgefühl.
Erfahre alles über Cooling Skincare.
4. Unsere Skincare-Spezialisten empfehlen kühlende Skincare
Gesichtssprays für unterwegs
Ein Gesichtsspray ist ideal für unterwegs oder wenn du eine schnelle Erfrischung brauchst.
Unsere Favoriten:
Perfekt für deine Strandtasche, Handtasche oder den Schreibtisch an warmen Arbeitstagen.
Du möchtest mehr kühlende Skincare entdecken? Stöbere durch unsere feuchtigkeitsspendenden Toner, Gesichtssprays und leichten Moisturizer für eine frische Sommerroutine.
5. Wie schützt du deine Haut bei einer Hitzewelle?
Deine Checkliste für eine Hitzewelle
Halte deine Routine leicht
An warmen Tagen brauchst du meistens keine schweren Cremes. Wähle lieber luftige Texturen, die schnell einziehen und ausreichend Feuchtigkeit spenden.
Trinke ausreichend Wasser
Feuchtigkeit beginnt nicht nur bei Skincare. Ausreichend Wasser unterstützt auch den Flüssigkeitshaushalt deines Körpers.
Halte dich regelmäßig im Schatten auf
Zwischen etwa 12 und 15 Uhr ist die UV-Strahlung am stärksten. Wenn du dich in dieser Zeit möglichst im Schatten aufhältst, reduzierst du die Belastung deiner Haut.
SPF bleibt der wichtigste Schritt
Auch an bewölkten Tagen erreicht UV-Strahlung deine Haut.
Mach es dir deshalb zur Gewohnheit, jeden Morgen einen Breitband-SPF aufzutragen und den Schutz im Laufe des Tages zu erneuern, wenn du viel draußen bist.
TIPP: Höre vor allem auf deine Haut. Fühlt sie sich warm, trocken oder empfindlich an? Passe deine Routine an, statt an den Produkten festzuhalten, die du den Rest des Jahres verwendest. Im Sommer ist weniger oft mehr: Ein milder Cleanser, ein feuchtigkeitsspendendes Serum, ein leichter Moisturizer und ein guter SPF bilden für die meisten Hauttypen die perfekte Basis.
Summer SOS: Meine Haut spannt und ist feuchtigkeitsarm
Deine Haut spannt, ihr fehlt der natürliche Glow und selbst nach dem Eincremen fühlt sie sich weiterhin trocken an. Kommt dir das bekannt vor? Dann fehlt deiner Haut wahrscheinlich nicht Fett, sondern Feuchtigkeit.
Hitze, UV-Strahlung, Klimaanlage, Salzwasser und Chlor können dazu führen, dass deine Haut unbemerkt Feuchtigkeit verliert. Mit den richtigen Inhaltsstoffen und einer hautfreundlichen Routine hilfst du ihr, sich wieder angenehm, geschmeidig und gut mit Feuchtigkeit versorgt anzufühlen.
1. Woran erkennst du feuchtigkeitsarme Haut?
Deine Haut spannt, ihr fehlt der natürliche Glow und selbst nach dem Eincremen fühlt sie sich weiterhin trocken an. Kommt dir das bekannt vor? Dann fehlt deiner Haut in diesem Sommer wahrscheinlich nicht Fett, sondern Feuchtigkeit.
Warmes Wetter, UV-Strahlung, Klimaanlage, Salzwasser und Chlor können dazu führen, dass deine Haut unbemerkt Feuchtigkeit verliert. Das kann jeden Hauttyp betreffen, auch fettige Haut.
Die gute Nachricht: Mit den richtigen Inhaltsstoffen und einer hautfreundlichen Routine hilfst du deiner Haut, sich wieder angenehm, geschmeidig und gut mit Feuchtigkeit versorgt anzufühlen.
2. Warum dehydriert deine Haut im Sommer?
Deine Haut enthält von Natur aus feuchtigkeitsbindende Stoffe wie Hyaluronsäure, Aminosäuren und weitere Bestandteile des natürlichen Feuchthaltefaktors (Natural Moisturizing Factor, NMF). Gemeinsam mit der Hautbarriere sorgen sie dafür, dass Feuchtigkeit in der Haut bleibt.
Ist die Hautbarriere gestört, verdunstet mehr Feuchtigkeit als gewöhnlich. Dieser Vorgang wird als transepidermaler Wasserverlust (Transepidermal Water Loss, TEWL) bezeichnet.
Im Sommer kann das schneller passieren durch:
- langfristige Sonneneinstrahlung;
- hohe Temperaturen;
- trockene Luft durch Klimaanlagen;
- Schwimmen in Salz- oder Chlorwasser;
- zu heißes Duschen;
- eine zu aggressive Skincare-Routine.
Die Folge? Deine Haut spannt, strahlt weniger und reagiert empfindlicher auf Produkte.
3. Was hilft bei feuchtigkeitsarmer Haut?
1. Ziehe Feuchtigkeit an
Verwende Inhaltsstoffe, die Feuchtigkeit anziehen und in den oberen Hautschichten binden.
Dazu gehören:
- Hyaluronsäure;
- Glycerin;
- Panthenol;
- Aloe Vera;
- Beta-Glucan.
Diese Inhaltsstoffe sorgen direkt für ein angenehmeres Hautgefühl und helfen, deine Haut geschmeidig zu halten.
2. Schließe die Feuchtigkeit ein
Feuchtigkeitspflege funktioniert am besten, wenn die Feuchtigkeit auch in der Haut bleibt.
Zu den Inhaltsstoffen, die deine Hautbarriere unterstützen, gehören:
- Ceramide;
- Cholesterin;
- Fettsäuren;
- Squalan;
- pflanzliche Öle.
Gemeinsam helfen sie, die natürliche Schutzschicht deiner Haut zu stärken.
4. Unsere Skincare-Spezialisten empfehlen bei feuchtigkeitsarmer Haut
Unsere Favoriten für feuchtigkeitsarme Haut
Entdecke auch unsere Auswahl an feuchtigkeitsspendenden Seren und Moisturizern für Haut, die zusätzliche Feuchtigkeit gebrauchen kann.
5. Wie beugst du feuchtigkeitsarmer Haut im Sommer vor?
Wenn deine Haut dehydriert ist, ist nicht der richtige Zeitpunkt, um viele neue aktive Inhaltsstoffe in deine Routine aufzunehmen.
Setze lieber auf:
- einen milden Cleanser;
- ein feuchtigkeitsspendendes Serum;
- einen Moisturizer, der die Hautbarriere unterstützt;
- täglich einen guten SPF.
So bekommt deine Haut die Ruhe, die sie zur Regeneration braucht.
Häufig gestellte Fragen zu Skincare im Sommer
Kann ich auch bei bewölktem Himmel einen Sonnenbrand bekommen?
Ja. Auch an bewölkten Tagen erreicht ein großer Teil der UV-Strahlung deine Haut. Deshalb bleibt täglicher SPF unabhängig vom Wetter wichtig.
Wie oft muss ich Sonnencreme erneut auftragen?
Bist du draußen? Dann wird empfohlen, die Sonnencreme alle zwei Stunden erneut aufzutragen. Schwimmst oder schwitzt du stark? Dann erneuere den Schutz häufiger.
Kann ich Retinol im Sommer verwenden?
Ja, aber sei vorsichtig. Retinol macht deine Haut empfindlicher gegenüber UV-Strahlung. Verwende es deshalb am besten abends und trage tagsüber immer einen Breitband-SPF. Viele beginnen mit intensiveren Retinol-Routinen erst im Herbst oder Winter.
Warum fühlt sich meine Haut gleichzeitig fettig und trocken an?
Glänzende Haut bedeutet nicht automatisch, dass sie ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt ist. Durch Wärme kann deine Haut mehr Talg produzieren und gleichzeitig Feuchtigkeit verlieren. Dadurch kann sie sich sowohl fettig als auch dehydriert anfühlen.
Was ist der Unterschied zwischen SPF und PA?
SPF gibt an, wie gut eine Sonnencreme vor UVB-Strahlung schützt, also vor der Strahlung, die Sonnenbrand verursacht.
Das PA-Rating zeigt, wie stark der Schutz vor UVA-Strahlung ist, die eine wichtige Rolle bei vorzeitiger Hautalterung spielt.
Ist Selbstbräuner dasselbe wie Sonnenschutz?
Nein. Selbstbräuner verleiht deiner Haut eine gebräunte Optik, schützt sie aber nicht vor UV-Strahlung. Verwende deshalb zusätzlich immer eine Sonnencreme.
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Genieße den Sommer ganz unbeschwert
Der Sommer fordert deine Haut etwas stärker als der Rest des Jahres. Wenn du deine Routine an Hitze, Sonne und Feuchtigkeitsverlust anpasst, unterstützt du nicht nur deine Hautbarriere, sondern beugst auch Beschwerden wie Rötungen, Dehydrierung und einem klebrigen Hautgefühl vor.
Ob du in den Urlaub fährst, ein Festival besuchst oder einfach einen sonnigen Tag zu Hause genießt: Mit der richtigen Skincare bleibt deine Haut angenehm, gesund und strahlend.
Und denk daran: Die beste Sommerroutine muss nicht kompliziert sein. Ein milder Cleanser, ausreichend Feuchtigkeit und ein guter Breitband-SPF bilden gemeinsam die Basis für Haut, die für jeden sonnigen Tag bereit ist.
Summer SOS Essentials auf einen Blick
| Summer SOS | Essentials |
|---|---|
| ☀ Sonnenbrand oder empfindliche Haut? |
|
| ◎ Fettig oder klebrig? |
|
| ☁ Warmes Wetter? |
|
| ○ Feuchtigkeitsarme Haut? |
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